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10.09.2021

Altpapiermangel treibt Preise in die Höhe

Bremen. Der Papiermarkt ist durcheinandergewirbelt - die Preise steigen. Das bezieht sich vor allem auf sogenanntes grafisches Papier, das für Zeitungen, Plakate und Aufkleber genutzt wird. […]

Seit Jahresbeginn sind laut dem „Handelsblatt", das sich auf das Preis-Index-Unternehmen Fastmarkets Foex bezieht, die Preise für Altpapier um 70 Prozent gestiegen. Und das hat Folgen: Denn Altpapier macht in der Produktion 80 Prozent des grafischen Papiers aus, wobei Zeitungspapier sogar komplett aus Altpapier hergestellt wird. […]

Die Altpapiermengen sind während der Corona-Pandemie zurückgegangen - Unter-nehmen haben weniger Prospekte drucken lassen und Anzeigen geschaltet, es gab weniger Veranstaltungsbeilagen, was alles in allem auch zu dünneren Zeitungen geführt hat. Im Corona-Jahr ist die Menge an Altpapier in Deutschland nach Angaben des Verbands Die Papierindustrie mit knapp 14,5 Millionen Tonnen um etwa 230.000 Tonnen gesunken - das sind knapp zwei Prozent weniger als 2019. […]

Absatzrückgänge des vergangenen Jahres seien im ersten Halbjahr 2021 in vielen Bereichen wieder abgefedert worden, heißt es beim Papierindustrieverband. Gleichzeitig würden aber hohe Energie- und Rohstoffpreise sowie Versorgungsengpässe die Bran-ehe belasten. Hinzu komme, dass die Zell-stoff-Preise durch eine starke Nachfrage aus China nach oben getrieben würden. […]

Nachfrage nach grafischem Papier sei auch unabhängig vom Corona-Krisenjahr gesunken: Im vergangenen Jahr lag die Produktion bei sechs Millionen Tonnen, zwölf Jahre zuvor war noch die doppelte Menge produziert worden. Statt grafischen Papiers wird in manchen Fabriken nun Wellpappe hergestellt, die als Transportpackung verwendet wird. […]

Da die Kapazitäten bei den grafischen Papieren in ganz Europa seit Jahren ruckläufig seien, führe dies jedoch vereinzelt zu Lieferengpässen und zu dem hohen Preisniveau. […]

Im Jahr 2019 in Deutschland hatten private und kommunale Entsorger 14,8 Millionen Tonnen Altpapier gesammelt, woraus sich eine Altpapierrücklaufquote von 78 Prozent ergebe.

Auszug aus Weser Kurier Ausgabe 211 vom 10.09.2021, verfasst von Peter Hanuschke

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17.03.2021

"Force Majeure" Erklärungen unserer Lieferanten

Sehr geehrte Damen und Herren,

aus aktuellem Anlass müssen wir Sie leider darüber informieren, dass alle großen Kunststoff-Hersteller fast zeitgleich „Force Majeure“ („Höhere Gewalt“) erklärt haben. Damit einher, gehen teilweise und komplette Lieferstopps auf unbefristete Dauer für Kunststoff-Granulate sowie für Additive. Dadurch steigen die Rohstoffpreise für alle PP-, PE-und Kunststoff-Produkte weiter massiv.

Der durch unsere Lieferanten bedingte Versorgungsengpass liegt außerhalb unseres Einflussbereichs und wir unternehmen alles wirtschaftlich Mögliche, um Lieferengpässe gegenüber unseren Kunden zu vermeiden.

Wir bitten um Verständnis, dass wir gezwungen sind, bestehende Liefervereinbarungen nur zu aktuell gültigen Rohstoffpreisen zu bedienen. Darüber hinaus müssen wir Lieferverzögerungen bis hin zu Lieferausfällen einkalkulieren und ebenfalls an unsere Kunden weitergeben. Es ist eine absolute Ausnahmesituation, die von uns allen gemeinsam Ausnahme-Regelungen erfordert.

Wir hoffen Sie können unsere Entscheidung nachvollziehen und unterstützen uns mit Ihrem Verständnis.

Wir danken für Ihre Treue

Säcke Hinrichs GmbH

01.10.2019

Unsere neue Website

Unsere neue Website ist nun online gegangen! Nach einer grundlegenden Neustrukturierung von Inhalten und einer Neugestaltung des Designs ist unsere Website nun auch für mobile Geräte bestens geeignet.

01.12.2018

Die neue Verpackungsverordnung

Liebe Kunden,
wir möchten Sie hiermit einmal auf das neue Verpackungsgesetz ab 01.01.2019 aufmerksam machen. Am 01.01.2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft! Bis zu diesem Zeitpunkt muss sich jeder, der verpackte Waren für den privaten Endverbraucher in Deutschland in Verkehr bringt registriert haben. Diese Registrierung ist Pflicht und der Gesetzgeber macht deutlich darauf aufmerksam, dass Missachtungen mit empfindlichen Strafen belegt werden können.

Was bedeutet das?
Systembeteiligungspflichtige Verpackungen sind gemäß § 3 Abs. 8 VerpackG mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen sowie Umverpackungen, die nach Gebrauch typischerweise beim privaten Endverbraucher als Abfall anfallen. Zu den Verkaufsverpackungen gehören ausdrücklich auch Serviceverpackungen und Versandverpackungen. Serviceverpackungen sind immer systembeteiligungspflichtig.

Entscheidend ist zunächst einmal, wo die Verpackungen typischerweise als Abfall anfallen. Da der Erstinverkehrbringer nicht immer wissen kann, wo genau seine Verpackungen als Abfall anfallen, weist das VerpackG der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZVSR) die hoheitliche Aufgabe zu, Verpackungen als systembeteiligungspflichtig einzuordnen (§ 26 Abs. 1 S. 23 VerpackG). Sie stellt auf Antrag die Systembeteiligungspflicht von Verpackungen fest.

Inwieweit dieses für Ihr Unternehmen zutrifft können Sie unter dem folgenden Link in Erfahrung bringen: https://www.verpackungsregister.org/verpackungsregister-lucid/registrierung/auf-einenblick/?= Auf+einen+Blick

Wir machen Sie hiermit lediglich auf das neue Verpackungsgesetz ab 01.01.2019 aufmerksam und weisen darauf hin, dass wir weder für den Inhalt, für die Registrierung und Durchführung, oder sonstige Umsetzungen verantwortlich sind.

Unser Schreiben dient rein als Information für Sie. Weitere Fragen zu diesem Thema beantwortet Ihnen sicherlich die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister.
Das Schreiben als PDF-Datei: Verpackungsverordnung