Bekanntmachungen

Die neue Verpackungsverordnung
Liebe Kunden,
wir möchten Sie hiermit einmal auf das neue Verpackungsgesetz ab 01.01.2019 aufmerksam machen. Am 01.01.2019 tritt das neue Verpackungsgesetz in Kraft!

Bis zu diesem Zeitpunkt muss sich jeder, der verpackte Waren für den privaten Endverbraucher in Deutschland in Verkehr bringt registriert haben. Diese Registrierung ist Pflicht und der Gesetzgeber macht deutlich darauf aufmerksam, dass Missachtungen mit empfindlichen Strafen belegt werden können.

Was bedeutet das?
Systembeteiligungspflichtige Verpackungen sind gemäß § 3 Abs. 8 VerpackG mit Ware befüllte Verkaufsverpackungen sowie Umverpackungen, die nach Gebrauch typischerweise beim privaten Endverbraucher als Abfall anfallen.
Zu den Verkaufsverpackungen gehören ausdrücklich auch Serviceverpackungen und Versandverpackungen. Serviceverpackungen sind immer systembeteiligungspflichtig.

Entscheidend ist zunächst einmal, wo die Verpackungen typischerweise als Abfall anfallen. Da der Erstinverkehrbringer nicht immer wissen kann, wo genau seine Verpackungen als Abfall anfallen, weist das VerpackG der Zentralen Stelle Verpackungsregister (ZVSR) die hoheitliche Aufgabe zu, Verpackungen als systembeteiligungspflichtig einzuordnen (§ 26 Abs. 1 S. 23 VerpackG). Sie stellt auf Antrag die Systembeteiligungspflicht von Verpackungen fest.

Inwieweit dieses für Ihr Unternehmen zutrifft können Sie unter dem folgenden Link in Erfahrung bringen: https://www.verpackungsregister.org/verpackungsregister-lucid/registrierung/auf-einenblick/?= Auf+einen+Blick

Wir machen Sie hiermit lediglich auf das neue Verpackungsgesetz ab 01.01.2019 aufmerksam und weisen darauf hin, dass wir weder für den Inhalt, für die Registrierung und Durchführung, oder sonstige Umsetzungen verantwortlich sind.

Unser Schreiben dient rein als Information für Sie.
Weitere Fragen zu diesem Thema beantwortet Ihnen sicherlich die Stiftung Zentrale Stelle Verpackungsregister.

Das Schreiben als PDF-Datei: Verpackungsverordnung



Umweltbundesamt gegen Förderung von Bio-Tüten
Umweltbundesamt fordert offenbar ein Ende der staatlichen Förderung von Bio-Plastiktüten. Die Förderung der Tüte und anderer Verpackungen, die im wesentlichen aus Erdöl und Maisstärke bestehen, solle zum Jahreswechsel auslaufen, berichtet der "Spiegel".

Die angeblich umweltfreundlichen Verpackungen brächten keinen Vorteil gegenüber herkömmlichen Plastiktaschen, habe eine Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung Heidelberg ergeben. Für die Herstellung werde zwar weniger Erdöl als bei herkömmlichen Tüten benötigt, auch der CO2-Ausstoß sei geringer. Doch durch den Anbau und die Verarbeitung von Pflanzen für Bio-Plastik würden Agrarflächen verknappt sowie Böden versauert und überdüngt.

Quelle: Die Welt, 08.10.2012